Wie sag ich’s besser

Soziale Herkunft und sozialer Status

Pfeil Was immer hilft

Eine möglichst einfache Sprache benutzen

Sprache dient unserer gemeinsamen Verständigung. Wenn Texte so formuliert sind, dass nicht alle potenziellen Leser*innen sie verstehen, wirken sie ausschließend. Ein Fußballverein oder -verband will möglichst viele unterschiedliche Personen erreichen. Fremdwörter und komplizierte Sätze sollten vermieden und schwierige Begriffe erklärt werden. Damit werden die sprachlichen Hürden möglichst klein.

Über soziale Herkünfte und sozialen Status sprechen

Betroffene verschweigen oft aus Scham ihre eigene soziale Herkunft und ihren sozialen Status. Für Nicht-Betroffene erscheint die soziale Herkunft oft als irrelevant, weil sie keine damit verbundene Diskriminierung erfahren haben. In unserer Gesellschaft und auch beim Fußball sind nicht alle gleich – manche haben mehr Geld und Möglichkeiten als andere. Um Vorurteile abzubauen, ist es wichtig, über soziale Herkünfte und sozialen Status zu sprechen, ohne diejenigen, die von Armut betroffen sind, dafür abzuwerten.

PfeilÜber diese Begriffe sollten wir nachdenken

rote KarteBesser vermeiden / No-Gos

rote KarteBesser so formulieren

rote Karte Sozial schwache Fansrote Kartevon Armut betroffene oder materiell arme Fans/ einkommensschwache Fans; Fans mit geringem Einkommen;
Fans mit geringen finanziellen Mitteln
rote Karte Arbeitslosigkeit rote Karte Erwerbslosigkeit
rote Karte Bildungsfern rote Kartehochschulfern; vom staatlichen Bildungswesen nicht erreicht
rote Karte Arme Menschen rote Kartevon Armut betroffene oder materiell arme Menschen; Menschen mit geringen Einkommen; Menschen mit geringen finanziellen Mitteln
rote KarteTickets für sozial schwache Menschen rote KarteTickets für Menschen mit geringem Einkommen / einem Einkommen unter der Armutsgrenze
rote Karte Wirtschaftsflüchtlinge rote KarteGeflüchtete
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